Tag 2 - 06.09.2010
+5°C zeigt das Thermometer an als wir den Aufstieg in Richtung Schneibstein an diesem Morgen starten.
Da der Wind doch recht frisch ist, machen wir kurz vor dem Gipfel an einer windgeschützten Stelle eine Rast, bevor wir das Gipfelkreuz [2276m] erreichen.
Immer wieder müssen wir Schneefelder passieren, die das Vorankommen beeinträchtigen. Würde mehr Schnee liegen wäre die Orientierung deutlich schwieriger, da die Markierungen auf dem Boden nicht mehr zu sehen wären.
Aber wir haben Glück und so wenden wir uns nach Südwesten und gehen immer am Rand des Hagengebirges entlang, vorbei am Reinersberg in die Windscharte. In der Windscharte, in der es ausnahmsweise windstill ist, hat es sich eine Herde Steinböcke bequeme gemacht.
Wir folgen dem Weg rechts um den Windschartenkopf herum ins Hochtal und steigen zum Seeleinsee ab.
Auch hier machen wir kurz vor dem See an einer windgeschützen stelle in der Sonne eine Rast.
Nach dem Passieren des Sees steigen wir zum Hochgeschiersattel [949m]auf, um danach in den Landtalgraben abzusteigen. Beim absteigen passieren ein paar Gämse unseren Weg, die sich eindeutig besser im Gelände bewegen wie wir.
Auf schmalen Waldterassen steigen wir an Felsflanken hoch über den Fischunkel und das Wildtörl in die Röth zur Wasseralm [1416m] auf.